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<pre>Das war zumindest in der Vorsaison das Erfolgsmodell. Da die „Knappen“ in Offensive qualitativ nicht in der Lage sind, das Spiel zu gestalten, wird es wohl auch in Leipzig nach diesem Schema ablaufen.  <p> Aber auch Leipzig ließ einen möglichen „Dreier“ liegen. RB-Mittelfeldrackerer Kevin Kampl: „Wir haben den Gegner 70 Minuten an die Wand gespielt, waren die bessere Mannschaft, haben mehr Torchancen gehabt.“  <p>  Zu dieser Zurückhaltung trug natürlich im Wesentlichen die enorme Stärke des Aufsteigers bei, der zu keinem Zeitpunkt Zweifel daran aufkommen ließ, dass sich Darmstadt im allerbesten Falle ein tapfer verteidigtes torloses Remis verdienen kann. <p> Geht man aber davon aus, dass die Stuttgarter beim FC Bayern nicht gewinnen, dann würde der Eintracht am Samstag ein Punkt reichen, um Platz sieben zu sichern – selbst dann, wenn Gladbach in Hamburg (mit weniger als fünf Toren Differenz) siegen sollte. <p>  Während die TSG nämlich tatsächlich das Comeback geschafft hat und sich nun erstmals seit 14 Spieltagen wieder auf einem Europa League-Rang befindet, scheint RB Leipzig langsam aber doch den Anschluss zu den Champions League-Plätzen zu verlieren.  </pre>


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<pre>Zumal in Mainz eine schwierige Aufgabe wartet. Labbadia muss am 3Spieltag auf seine zuletzt stark aufspielenden Offensivleute Michael Gregoritsch und Pierre-Michel Lasogga verzichten. Beide haben gegen Werder ihre fünfte gelbe Karte gesehen. Besonders Lasogga, mit zwei Toren gegen Bremen der große Matchwinner, hat sich eindrucksvoll zurückgemeldet.  <p> – Die Fehleranalyse von Ralph Hasenhüttl zog sich nach dem Heimspiel gegen den HSV mächtig in die Länge.  <p>  Interessant könnte es hinsichtlich Halbzeitwetten werden: Leipzig hat in fünf von sechs Bundesliga-Heimspielen zur Pause geführt, Gladbach hingegen nur bei zwei in sechs Auswärtsspielen. <p> Die Teams aus Leipzig und Köln waren zweifelsohne zu den großen Verlierern des letzten Spieltags zu zählen: Vor dem Aufeinandertreffen in der Red Bull Arena können aber zumindest die Sachsen darauf verweisen, dass sich die in Frankfurt eingehandelte Scharte noch auswetzen lässt. <p>  Zugunsten des Gäste-Coaches ist dabei freilich anzumerken, dass dieser nur zum Teil für die Wolfsburger Misere verantwortlich zu machen ist; bekanntlich hatte der Franzose den Staffelstab erst nach dem siebten Spieltag von dem unfreiwillig gegangenen Dieter Hecking übernommen.  </pre> 


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<pre> Zu dieser glanzvollen Bilanz passt dann auch die Tatsache, dass sich die Freiburger auch in der laufenden Saison in aller Regel als überaus widerstandsfähige Gastgeber erwiesen; lediglich beim knappen 0:1 gegen den FC Schalke gab es für die Mannschaft vor einem guten Monat nichts zu holen.  <p> Die falsch getroffenen Entscheidungen in den Schlüsselszenen dürften darüber hinaus auch den enormen Belastungen der letzten Wochen zuzuschreiben sein, die auch ein vom Verletzungspech verfolgter Rekordmeister offenbar noch immer besser auszubalancieren vermag.  <p>  Auf die starke Defensive sollte die Eintracht nun auch in Leipzig berechtigte Hoffnungen stützen können. Gegen die ebenso ersatzgeschwächten wie verunsicherten Bullen ist es sicherlich nicht unmöglich, mit heiler Haut davonzukommen. <p>  Schalke 04 und Hertha BSC sind komplett unterschiedlich in die neue Bundesliga-Saison gestartet. <p>  Diese Eigenschaften haben die „Bullen“ in den letzten Heimspielen erkennen lassen — die letzten beiden wurden ohne Gegentor und mit insgesamt acht erzielten Treffern mit 2:0 gegen Stuttgart und zuletzt mit 6:0 gegen Nürnberg klar gewonnen.  </pre>


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<pre> Zwar ging nur einziges der letzten zehn direkten Duelle an Freiburg (Oktober 2017 — 3:2), jedoch kassierten sie auch nur drei Niederlagen.  <p> „Ich freue mich jetzt ganz einfach über den Derbysieg, denn in einer Woche fragt niemand mehr, wie er zustande gekommen ist“, so der Schweizer, der vor allem mit Halbzeit zwei nicht zufrieden war. „Wir haben gewonnen, aber nicht brilliert“, brachte es Schmidt auf den Punkt.   <p> Eine wohltuende Atempause dürfen sich die mehr als angeknockt wirkenden Gastgeber nun wohl noch nicht einmal im Heimspiel gegen das abgeschlagene Schlusslicht erhoffen, das mit dem Sport-Club noch eine ganz persönliche Rechnung zu begleichen hat. <p>  In der abgelaufenen Saison hätte die Mainzer fast dasselbe Schicksal wie Hannover im Jahr zuvor ereilt. Doch in fast letzter Sekunde schafften die Rheinhessen den Klassenerhalt. Dennoch musste Martin Schmidt als Trainer des FSV gehen und wurde durch Sandro Schwarz ersetzt.  <p> Schon im bisherigen Saisonverlass war auf die Elf von Martin Schmidt schließlich immer dann Verlass, wenn es gegen Teams aus der roten Zone ans Eigemachte ging: So wurde gegen Hannover, Hoffenheim und das anfangs kriselnde Gladbach jeweils der volle Dreier eingefahren.  </pre>


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<pre> Die von den Roten bislang eingefahrenen zehn Zähler stellen selbst den vorjährigen Saisonstart der Leipziger Rasenballer in den Schatten, denen am Ende dennoch der Nachweis gelang, dass gegebenenfalls auch einmal ein Aufsteiger zum Vizemeister taugen kann.  <p> für Leipzig-Trainer Ralf Rangnick trotzdem zu wenig. Er war sauer auf seine Defensive, die beim 0:1 in Wolfsburg nicht sicher genug war.  <p>  In den saisonübergreifend letzten zehn Bundesliga-Spielen hat die Mannschaft von Dieter Hecking schließlich immer geknipst — uns sich dabei vor allem zuletzt in beeindruckender Torlaune gezeigt. <p>  Die Frage, wer gegen Leverkusen für die nötigen Treffer sorgen soll, stellt sich daher zu Recht.  <p> Ob gegen Mainz weitere Zähler dazukommen, ist fraglich. Die Wettanbieter geben sich jedoch überaus zuversichtlich und haben die Borussen mit der eindeutigen Favoritenrolle bedacht.  </pre>


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